Wer die ganzen Ferien an einem einzigen Ort verbringt, hat einen Vorteil: Man muss nicht ständig packen und weiterziehen. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Gedanken darauf zu verwenden, wie man sich einrichtet. Aus einer Unterkunft wird ein Zuhause auf Zeit, wenn man nicht aus dem Koffer lebt und jeder Gegenstand seinen Platz hat. Das gibt Ruhe und spart täglich Zeit.
Auspacken und Plätze festlegen
Räume gleich am ersten Tag alles aus und verteile die Sachen so, dass du sie täglich benützen kannst. Kleider kommen in ein Fach oder einen Schrank, Badesachen an einen Haken und Schuhe an einen festen Platz. Lege einen Korb für schmutzige Wäsche bereit, damit sie sich nicht auf dem Boden ausbreitet. Wenn jede Person in der Familie ihr eigenes Fach hat, weiss jeder, wo seine Sachen sind.
Mach den Ort ein wenig zu deinem eigenen. Ein Tuch über dem Stuhl, ein paar Blumen aus der Umgebung oder ein Foto auf dem Tisch verändern den Raum überraschend. Sorge für gutes Licht am Abend und einen Platz zum Lesen. Frage bei den Gastgebern nach, was du verschieben darfst, damit du dich wohlfühlst, und stelle es am Ende wieder an den ursprünglichen Ort zurück.
Baue einen kleinen Rhythmus auf. Das Frühstück am gleichen Tisch, der Spaziergang zum Bäcker und der Kaffee am Nachmittag geben den Tagen eine sanfte Struktur. Wechsle ab zwischen aktiven Tagen und ruhigen Tagen, und plane nicht jeden Tag etwas Grosses. Lerne die Nachbarschaft kennen, grüsse die Leute und finde heraus, wo man gut einkauft und wo es ruhig ist. Mit der Zeit wird der Ort vertraut.
Halte Ordnung, damit das Zuhause auf Zeit angenehm bleibt. Ein kurzes Aufräumen am Abend, einmal in der Woche Wäsche waschen und regelmässig lüften machen mehr aus, als man denkt. Sprich in der Familie darüber, wer wofür zuständig ist. Und wenn die Ferien zu Ende gehen, ist der Abschied leichter, weil du wirklich dort gelebt hast und nicht bloss durchgereist bist.