Das Zelt im Garten aufstellen, bevor die Reise beginnt

Landschaftsillustration

Es gibt fast nichts Ärgerlicheres, als am Ziel im Regen zu stehen und festzustellen, dass eine Stange fehlt oder man die Anleitung vergessen hat. Deshalb lohnt sich ein Probeaufbau im Garten oder auf einer Wiese, bevor die Reise beginnt. Er kostet ein bisschen Zeit, doch er gibt Sicherheit, und die ganze Familie sieht, was sie erwartet. Für Kinder ist er zudem ein kleines Abenteuer.

Aufbauen und alles prüfen

Breite das Zelt in Ruhe aus und lege alle Teile daneben: Stangen, Heringe, Schnüre, Aussenzelt, Innenzelt und Bodenplane. Zähle nach, ob alles da ist und ob etwas beschädigt ist. Eine Stange, die nicht mehr passt, oder ein Riss im Stoff lässt sich zu Hause noch beheben. Baue das Zelt nach der Anleitung auf, und übe, wer welchen Teil übernimmt. Beim zweiten Mal geht es schon viel schneller.

Prüfe danach, ob das Zelt fest steht und die Schnüre richtig gespannt sind. Sprühe mit dem Gartenschlauch vorsichtig etwas Wasser auf das Dach, um zu sehen, ob es dicht ist. Tropft es an einer Naht, weisst du, was du vor der Reise verbessern musst. Achte auch darauf, ob die Reissverschlüsse leicht laufen und ob die Belüftung funktioniert. So findest du Mängel, solange du noch Zeit dafür hast.

Schlaf wenn möglich eine Nacht im Garten. Lege Matten, Schlafsäcke und Kissen hinein und probiere aus, wie viel Platz jeder braucht. Vielleicht merkst du, dass der Boden zu hart ist oder dass ein Kissen fehlt. Ist etwas Wichtiges vergessen, holst du es einfach aus dem Haus. Für Kinder ist das Schlafen im eigenen Garten eine gute Übung, und sie gewöhnen sich an die Geräusche der Nacht.

Beschrifte am Ende die Säcke und lege die Teile in die Tasche, so wie du sie am Ziel wieder brauchst. Zuoberst kommt, was du zuerst brauchst, etwa Bodenplane und Innenzelt. Notiere dir die Reihenfolge des Aufbaus auf einem Zettel. So hast du am Ziel alles griffbereit, und der Abend beginnt mit einem stolzen Blick auf das aufgestellte Zelt statt mit Suchen und Streit.